Farbenblind - Colby Marshall - Rezension

Fakten

Colby Marshall
Fester Einband, 430 Seiten
Genre: Thriller
Erschienen bei: Heyne, Dezember 2015
ISBN: 978-3-453-41836-3


Inhalt

Etwas an Dr. Jenna Rameys Gehirn ist ungewöhnlich, eine seltene Eigenart in der Wahrnehmung, durch die ihre Eindrücke farblich aufblitzen: Rot kann Zorn bedeuten, Liebe oder Kraft. Doch Jenna ist imstande, diese plötzlichen Assoziationen zu nutzen und zu deuten, um aus Personen und Situationen zu lesen wie niemand sonst. Als forensische Psychiaterin beim FBI machte sie davon für das Profiling und zur Festnahme von Tätern Gebrauch. Und Jahre zuvor nutzte sie die Assoziationen, um die eigene Familie vor ihrer soziopathischen Mutter zu schützen.
Nun hat das FBI einen Massenmörder festgenommen und Jenna zu Hilfe gerufen. Im Verhör erfährt sie, dass er noch einen Komplizen auf freiem Fuß hat. Der inhaftierte Schütze allein hat die Fäden in der Hand, um eine bereits in Gang gesetzte Ereignisspirale aufzuhalten, aber er wird nur bei einer auspacken: Dr. Jenna Ramey.


Cover

Das Cover ist recht minimalistisch gehalten. Lediglich der Titel "Farbenblind" sticht deutlich ins Auge, da er sich durch seine helle Farbe deutlich vom Hintergrund abhebt. Zudem ist das "blind" in einer anderen Schriftart gewählt worden. Der Hintergrund hat einen Touch Grunge an sich, irgendwie sowas wie abgefucktes, zerschlissenes Aussehen. Ich persönlich mag sowas ja ganz gern.


Aufbau, Stil

Das Buch beginnt mit einem Prolog, dem dann 71 Kapitel in relativ kurzer Länge folgen. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, aber immer in der personalen Erzählweise. Man kann sich trotzdem ziemlich gut in die Charaktere hineinversetzen und ihre Reaktionen gut nachvollziehen.


Meine Meinung

Ich fand das Buch ziemlich spannend, obwohl einige Sachen sich schon recht zu Beginn aufgelöst haben. Spannung wird natürlich dadurch aufgebaut, dass der Täter immer Hinweise gibt, die von den Ermittlern allerdings falsch gedeutet werden. Trotzdem gibt es immer wieder Nebenhandlungen und Auflösungen, die man so nicht erwartet hätte.
Insgesamt eine ziemlich spannende Handlung, die mich in ihren Bann gezogen hat.


Fazit

Oftmals haben Thriller das Problem, dass sie sich durch zu viele Nebenhandlungen unnötig in die Länge ziehen. Das war hier überhaupt nicht der Fall. Natürlich müssen Ermittlungen in die Irre führen, sonst würde der Spannungsfaktor verloren gehen. Aber ich fand die Story ziemlich spannend und kann das Buch nur weiterempfehlen!


Kommentare:

  1. Klingt gut :D Ich werde es mal auf meine Wunschliste packen.
    Schön wieder von dir zu lesen ...

    Liebst
    Justine

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