Einen Scheiß muss ich - Tommy Jaud - Rezension

MaryJuana | 10 März 2016 | / / / / / |
Fakten

Tommy Jaud
Flexibler Einband, 320 Seiten
Genre: Sachbuch
Erschienen bei: Fischer, Oktober 2015
ISBN: 978-3-596-03227-3


Inhalt

Eine gut gelaunte, bodenlose Frechheit vom Comedy-Experten Tommy Jaud

Müssen wir wirklich abnehmen, aufräumen und uns ökologisch korrekt verhalten? Vorwärtskommen im Job, zu allem eine Meinung haben und rausgehen, wenn die Sonne scheint?

"Nein!", sagt US-Bestseller-Autor Sean Brummel alias Tommy Jaud ('Vollidiot', 'Hummeldumm'), "einen Scheiß müssen wir! Die Leute sterben nicht, weil sie zu wenig Licht bekommen. Sie sterben, weil sie zu wenig Spaß haben."


Cover

Das Cover ist in blau gehalten und zentraler Blickpunkt ist der Titel, der groß auf dem Cover prangt. Der Titel ist von einer Kronkorken-Form umrandet, was recht gut zum Buch passt. Gelb wurde für den Namen des Autors gewählt und sich so deutlich vom blau abhebt.
Insgesamt finde ich okay, ist aber auch kein Überflieger.


Aufbau, Stil

Das Buch ist in 8 Kapitel oder Kategorien unterteilt, die diverse Aspekte des Lebens ansprechen. Unter anderem Gesundheit und Ernährung. Zudem haben die Kapitel zahlreiche Sub-Überschriften.
Der Autor hat den Ich-Erzähler gewählt, hat dabei aber den fiktiven Charakter Sean Brummel erschaffen. Wir lernen also aus der Sicht von Sean, dass wir einen Scheiß müssen.


Meine Meinung

Ich hab das Buch zu Beginn mega gefeiert, als ich den Titel gelesen und flüchtig durch geblättert habe. Dementsprechend bin ich mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen.
Um ehrlich zu sein: Ja, ich habe an der ein oder anderen Stelle gut gelacht, mal auch nur geschmunzelt und konnte gewisse Ansätze verstehen, nachvollziehen und absolut unterschreiben. Aber: Auf einigen Themen wurde immer wieder herumgehackt und alles unnötig in die Länge gezogen, sodass ich beim Lesen ziemlich schnell gelangweilt war. Ich bin zwar kein Veganer, hacke aber auch nicht maßlos darauf rum, wenn andere so leben. Leben und leben lassen. Punkt.
Von meiner anfänglichen Euphorie dem Buch gegenüber war am Ende nicht mehr so viel übrig. Ich fands okay, hab auch wirklich Dinge gefunden, die ich zum Lachen fand - aber insgesamt war es Zwischendurch-Lektüre, wenn mal nichts anderes da war.


Fazit

Ein Buch zum Schmunzeln, zum Zwischendurch mal lesen, zum Abschalten. Es ist ein Sachbuch, das auch als humorvoller Ratgeber durchgehen könnte, den man nicht allzu ernst nehmen sollte. Ich fand das Buch nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht phänomenal. Wem ich es empfehlen könnte, kann ich gar nicht genau sagen. Vermutlich wenn man mal weniger anspruchsvolle Kost lesen möchte oder einfach einen Lückenfüller braucht.



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