[Rezension] Albert - Ein glorreiches Schnabeltier - Howard L. Anderson


Howard L. Anderson
Fester Einband, 272 Seiten
Genre: Roman
Erschienen bei Ullstein, 08.03.2013
ISBN: 978-3-550-08894-0


Inhalt

Der Überraschungserfolg aus den USA: wie "Farm der Tiere" ohne Farm, dafür mit Schnaps, Schusswaffen und Beuteltieren - und viel lustiger

Albert ist ein Schnabeltier, sitzt im Zoo von Adelaide und wurde einmal zu oft mit Popcorn beworfen. Bei der ersten Gelegenheit bricht er aus und macht sich auf die Suche nach dem legendären Alten Australien.
Dabei begegnet er jeder Menge verrückter Gestalten: einem pyromanischen Wombat, einem kleinkriminellen Waschbären, Bandicoots, Kängurus, Dingos und sogar einem echten Tasmanischen Teufel.
Die Wüste ist ein rauer Ort, aber zwischen Kneipenschlägereien, Verfolgungsjagden und brennenden Dörfern lernt Albert viel über Zugehörigkeit, Loyalität und Mut. Und findet dabei Freunde fürs Leben.

Cover

Das Cover find ich wirklich gut gelungen. Das Papier hat so einen alten Steckbrief-Stil, wie man ihn aus Westernfilmen kennt. Albert wird mit seiner Plastikflasche und einem Cowboy-Hut dargestellt. Im Gegensatz zum Papier ist das Bild von ihm glänzend und fühlt sich auch glatt an, wenn man mit dem Finger drüber fährt. Der Titel ist leicht "eingestanzt".
Alles in allem sehr gut abgestimmt. Mir gefällt es.


Aufbau, Stil

Das Buch besteht aus 31 Kapiteln und einem Vorwort. Was mir gut gefallen hat, war, dass in dem Vorwort kleine Zeichnungen von den handelnden Tieren waren und eine kleine Beschreibung zum jeweiligen Tier stand. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und man macht keine großen Sprünge, wenn ein Kapitel beendet ist, sondern es geht nahtlos ineinander über.
Es wird aus der Erzählperspektive beschrieben, sodass man einen etwas besseren Einblick in alle handelnden Tiere bekommt. Dennoch ist das Hauptaugenmerk natürlich auf Albert gerichtet.


Meine Meinung

Albert bricht aus dem Zoo von Adelaide aus und macht sich auf den Weg, das "gelobte Land" zu suchen, von dem die anderen Tiere im Zoo immer gesprochen haben.
Er irrt tagelang durch die Wüste und wäre fast verdurstet - doch dann trifft er auf Jack den Wombat.
Die beiden bleiben eine Weile zusammen, doch aufgrund eines Unglücks trennen sich ihre Wege bald und Albert ist wieder auf sich allein gestellt.
Die Geschichte ist wirklich niedlich geschrieben und immer wieder bekommt man Mitleid mit Albert und hofft, dass ihm nichts Schlimmes zustößt. Während des Lesens wächst einem das Schnabeltier immer mehr an Herz und man wünscht ihm wirklich, dass er das findet, wonach er sucht.


Fazit

Die Geschichte ist durchaus niedlich und hätte auch das Zeug dazu, für "ältere" Kinder als Buch zum Vorlesen genutzt werden. Mit 272 Seiten ist es auch kein dicker Wälzer und man bequem mehrere Kapitel hintereinander weg lesen.
Wirklich ein schönes Buch, wenn man mal keine Lust hat, sich mit Mordfällen oder Romanzen oder sonstigem auseinanderzusetzen.


1 Kommentar:

  1. Oh, schön! Jemand der auch dieses Buch gelesen hat :)
    Ich fand es richtig toll und bin sogar dafür, dass es eher für Jugendliche und Erwachsene gedacht ist, denn für Kinder. Wenn du magst, ich habe auf meinem Blog auch eine Rezension zu diesem Buch veröffentlicht.
    Herzliche Grüße <3

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