[Rezension] Böse Träume - Christopher Ransom


Christopher Ransom
Flexibler Einband, 496 Seiten
Genre: Thriller
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, Juli 2013
ISBN: 978-3-548-28519-1


Inhalt

Sie kommen, um dich zu holen. Sie sind näher als du denkst ...

Es gibt sie, die perfekten Nachbarn. Mitten in der amerikanischen Vorstadtidylle schließen Mick, seine Frau Viola und die Kinder Freundschaft mit den neuen Nachbarn. Die Renders sind attraktiv, freundlich und großzügig. Und gefährlich. Sie hüten ein Geheimnis. Ein tödliches Geheimnis. Doch als Mick und seine Familie das merken, ist es fast zu spät. Sie sind in die Falle gegangen.

Ein Roman wie ein Alptraum - schaurig-gut!

Cover

Das Cover zeigt einen Mann im Wald, der auf einen See zuläuft.
Die Farben  sind in Schwarz-, Weiß- und Blautönen gehalten, was dem ganzen schon einen etwas gruseligen und düsteren Hauch verleiht.


Aufbau, Stil

Das Buch ist in 65 Kapitel unterteilt, die abwechselnd aus der Sicht von Mick, Amy, Briela und Kyle erzählen. Zumindest zum größten Teil. Zweimal dürfen auch Neben-Protagonisten "das Wort ergreifen" und ihre Sicht der Dinge schildern.
Zudem gibt es 5 Extra-Kapitel, die die Vergangenheit der Familie Nash etwas genauer erläutern sollen, bzw das 5. Kapitel kann man als eine Art Nachwort ansehen.
Das Buch ist außerdem in 3 Teile unterteilt und enthält einen Prolog.


Meine Meinung

Das Buch beginnt recht harmlos mit einem Familien-Ausflug an den See. Als Kyle beim Wasserski-Fahren eine merkwürdige Entdeckung auf einem anderen Boot macht, bringt Mick seine Familie an Land und will sich auf dem anderen Boot nach dem Rechten umsehen. Dann hat er plötzlich eine Vision und als er wieder zu sich kommt, heißt es nur, er wäre beinahe ertrunken.
Die Geschichte nimmt ihren Lauf und bald darauf ziehen die neuen Nachbarn ein. Seitdem passieren seltsame Morde, bei denen der Leser zunächst denkt, dass die Renders etwas damit zu tun haben könnten.

Mich haben allerdings viele Fehler beim Lesen gestört:
Auf dem Klappentext steht, dass Micks Frau Viola heißt - im Buch selbst heißt sie allerdings Amy.
In einer Szene hat Kyle, der Sohn von Mick, ein Blackberry. Ein paar Zeilen später wird aus dem Blackberry ein Iphone. Und noch etwas später hat er plötzlich ein Handy mit einem roten Display.
Ich weiß nicht, ob hier der Lektor oder der Übersetzer geschlafen hat - aber das sind Fehler, die meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen.

Zudem findet sich in dem Buch jede Menge Werbung für irgendwelche Produkte, die aber nicht effektiv zur Geschichte beitragen. Das ist Werbung, die sich der Autor hätte sparen können.


Fazit

Ich hatte mir wirklich mehr von dem Buch erhofft, aber irgendwie war die Geschichte einfach nur in die Länge gezogen und mit lauter unnötigen Sachen gefüllt.
Die Fehler haben den Lesefluss natürlich immens beeinflusst, was schade ist.
Sollte das Buch einer erneuten Prüfung unterzogen werden, würde ich es vielleicht noch einmal lesen - aber aktuell war es eher vergeudete Zeit.


Kommentare:

  1. Hallo Mary,

    danke für Deine Kritik am Buch. Nach Deiner Vorstellung und der damit verbundenen Inhaltsangabe war ich schon drauf und dran, es mir zu kaufen.
    Jetzt lasse ich es lieber.

    Liebe Grüße
    Thomas

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  2. Also solche Fehler sollten wirklich nicht passieren, und schon gar nicht so vielfältig. Das Cover hätte mich aber angesprochen

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