[Rezension] Das Geheimnis der Flamingofrau - Laura Lay

MaryJuana | 24 April 2013 | / / / |
Durch einen dummen Zufall habe ich gestern meinen Spam-Ordner durchforstet und dabei eine Anfrage von einer Autorin gefunden, die mich gefragt hatte, ob ich Interesse hätte eines ihrer Werke zu rezensieren.
Daraufhin hab ich mir erst einmal das Cover angeschaut und einen Teil der Leseprobe gelesen.
Heute habe ich ihr dann geschrieben, das ich schon interessiert wäre und wenig später bekam ich eine Mail mit der PDF und dem Cover.
Eigentlich war ich der Meinung, dass ich länger brauchen würde - doch ich habe es binnen einiger Stunden komplett durchgelesen.


Laura Lay
Ebook, ca 50 Seiten
Genre: Erotische Erzählung
Erhältlich bei Amazon

Inhalt

Eine geheimnisvolle Domina, die mit ihrer scheuen Gespielin ein Gutshaus am Stadtrand bezieht. Ein Junglehrer, der in eine erotische Falle gerät. Und eine anonyme Sammlerin von Erotika, die die Notlage eines Schriftstellers ausnutzt und pikante Erzählungen von ihm erpresst, deren Richtung sie Folge für Folge bestimmt ...
Laura Lay nimmt ihre Leser in eine Doppelwelt mit, wo Versuchung und Intrige Hand in Hand gehen, wo Erpressung zu Verführung wird, wo die erotische Erfindung langsam ins Reale greift.
(Quelle: Amazon)


Cover

Das Cover ist dunkel bzw schwarz gehalten und im Vordergrund ist ein Flamingo zu sehen. Im Hintergrund ist sogar noch ein zweiter Flamingo zu sehen. Ich finde das Cover gelungen, denn es ist nicht nur dezent gehalten, sondern passt auch super zu Titel und Geschichte.


Aufbau, Stil

Das Ebook ist in 14 Kapitel unterteilt, die eine angenehme Leselänge haben.
Es wird abwechselnd in der Erzähler- und Ich-Perspektive geschrieben, da hier zwei Geschichten miteineinander verknüpft sind.


Meine Meinung

Anfangs war ich etwas verwirrt, weil die Geschichte in der Ich-Perspektive angefangen hatte, im zweiten Kapitel dann aber in die Erzähler-Perspektive wechselte. Doch während des zweiten Kapitels wurde mir bewusst, was es damit auf sich hatte.
Begonnen wird aus der Sicht des Junglehrers Christian - er ist der Protagonist von Leon Walskys Geschichte. Leon Walsky wird von Tania R. erpresst: Er soll eine Geschichte für sie schreiben, bei der sie die Richtung bestimmt - bei Gefallen bezahlt sie ihn.

Als ich anfing zu lesen, war ich noch nicht ganz überzeugt - doch da die Perspektiven ständig wechselten, wurde ich immer mehr in den Bann der Geschichte gezogen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. 
Laura Lay hat das Talent, sämtliche nebensächlichen Dinge so detailreich zu beschreiben, dass man sich alles wirklich bildlich vorstellen kann und das Gefühl bekommt, man würde abseits irgendwo neben den handelnden Personen stehen.


Fazit

Für mich war dies meine erste erotische Erzählung und ich muss sagen: Ich fands wirklich gelungen.
Natürlich könnte ich mich nach weiterer, ähnlicher Lektüre besser festlegen bzw besser urteilen, aber so fürs erste Mal bin ich doch noch ziemlich geflasht.

Kurzum: es ist schnell gelesen, weil es den Leser doch recht schnell in seinen Bann zieht.
Ich kann das Ebook jedem empfehlen - vielleicht sogar zum gegenseitigen Vorlesen im Bett, um sich in Stimmung zu bringen ;-)


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